So haften Erben für Nachlassverbindlichkeiten

Im deutschen Erbrecht gilt das Prinzip der Gesamtrechtsnachfolge (§ 1922 BGB). Dies bedeutet, dass auch die Schulden und nahezu alle sonstigen Verpflichtungen des Erblassers, soweit sie nicht ganz höchstpersönlicher Natur sind, auf den/die Erben übergehen. 

Der/die Erben treten beispielsweise auch in Verträge des Erblassers ein und müssen gegebenenfalls sogar Unterhaltsverpflichtungen des Erblasser (in gewissen Grenzen) übernehmen. 

Der Erbe oder auch die Erbengemeinschaft haftet nach Annahme der Erbschaft also für alle Nachlassverbindlichkeiten. 

Dabei erstreckt sich zunächst die Haftung auch auf das unabhängig vom Nachlass bestehende Eigenvermögen des/der Erben. 

Diese unbeschränkte Haftung des Erben kann jedoch durch zahlreiche Maßnahmen auf den Nachlass beschränkt werden. 

Für die Haftungsbeschränkung eines Alleinerben gelten teilweise andere Regeln als für Miterben. 

Man sollte sich unbedingt anwaltlicher Beratung bedienen, wenn die Kenntnis erforderlich wird, wie die Haftung in diesem sehr komplizierten und unübersichtlichen Bereich beschränkt oder auch das Eigenvermögen geschützt werden kann.

Topaktuell

Anwaltliche Beratung in Zeiten des Coronavirus

Eintrag vom: 17.03.2020
„Um die Dynamik zu verlangsamen, müssen wir die Möglichkeiten des Virus, sich im alltäglichen Kontakt der Menschen miteinander auszubreiten, verringern. Und dazu brauchen wir jeden einzelnen Bürger, der bereit ist, seinen Alltag anzupassen“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am 9. März 2020 in der Bundespressekonferenz zur aktuellen Lage des Coronavirus. Um dieser Anregung zu folgen, werde ich ab sofort Beratungsgespräche nur noch per Telefon führen. Hierdurch möchte auch ich einen kleinen Beitrag leisten, um die Ausbreitung des Virus in Deutschland zu verlangsamen. Meine Mandanten sollen vor unnötigen Risiken geschützt werden.   → mehr


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