Der Erbschein

Der Erbschein legitimiert den Erben im Rechtsverkehr. 

Vor allem bei Banken ist ein Erbschein erforderlich, wenn keine spezielle Bankvollmacht über den Tod hinaus vorliegt oder ein notarielles Testament und der entsprechende Eröffnungsbeschluss des Nachlassgerichtes. 

Ohne Legitimation geben die meisten Banken weder Auskunft, noch lassen sie hinsichtlich der Erblasserkonten irgendwelche Verfügungen zu. Ausnahmen werden im Allgemeinen nur hinsichtlich der Bestattungskosten gemacht. 

Befindet sich im Nachlass Grundvermögen (z.B. Hausgrundstücke), ist durch den Erbfall das Grundbuch unrichtig geworden. 

Für die Berichtigung des Grundbuches des Grundbuchs ist in den meisten Fällen ebenfalls ein Erbschein nötig. 

Ist z.B. unklar, wer Erbe geworden ist, weil möglicherweise widersprüchliche Testamente vorliegen oder der Inhalt eines Testaments unklar ist, entscheidet das Nachlassgericht im Erbscheinsverfahren darüber, wer Erbe geworden ist. 

In solchen Verfahren ist anwaltlicher Beistand unverzichtbar. 

Topaktuell

Topanwalt Erbrecht Focus 2018

Eintrag vom: 21.06.2018
Erneut wurde Fachanwalt für Erbrecht Stephan Konrad in der neuen Ausgabe des FOCUS-Spezial "Anwälte" (Ausgabe 04/18, erscheint 11.09.2018) in die Liste der Topanwälte im Erbrecht aufgenommen. → mehr


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