Der Erbschein

Der Erbschein legitimiert den Erben im Rechtsverkehr. 

Vor allem bei Banken ist ein Erbschein erforderlich, wenn keine spezielle Bankvollmacht über den Tod hinaus vorliegt oder ein notarielles Testament und der entsprechende Eröffnungsbeschluss des Nachlassgerichtes. 

Ohne Legitimation geben die meisten Banken weder Auskunft, noch lassen sie hinsichtlich der Erblasserkonten irgendwelche Verfügungen zu. Ausnahmen werden im Allgemeinen nur hinsichtlich der Bestattungskosten gemacht. 

Befindet sich im Nachlass Grundvermögen (z.B. Hausgrundstücke), ist durch den Erbfall das Grundbuch unrichtig geworden. 

Für die Berichtigung des Grundbuches des Grundbuchs ist in den meisten Fällen ebenfalls ein Erbschein nötig. 

Ist z.B. unklar, wer Erbe geworden ist, weil möglicherweise widersprüchliche Testamente vorliegen oder der Inhalt eines Testaments unklar ist, entscheidet das Nachlassgericht im Erbscheinsverfahren darüber, wer Erbe geworden ist. 

In solchen Verfahren ist anwaltlicher Beistand unverzichtbar. 

Topaktuell

Anwaltliche Beratung in Zeiten des Coronavirus

Eintrag vom: 17.03.2020
„Um die Dynamik zu verlangsamen, müssen wir die Möglichkeiten des Virus, sich im alltäglichen Kontakt der Menschen miteinander auszubreiten, verringern. Und dazu brauchen wir jeden einzelnen Bürger, der bereit ist, seinen Alltag anzupassen“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am 9. März 2020 in der Bundespressekonferenz zur aktuellen Lage des Coronavirus. Um dieser Anregung zu folgen, werde ich ab sofort Beratungsgespräche nur noch per Telefon führen. Hierdurch möchte auch ich einen kleinen Beitrag leisten, um die Ausbreitung des Virus in Deutschland zu verlangsamen. Meine Mandanten sollen vor unnötigen Risiken geschützt werden.   → mehr


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